Klimaschutz und Wohnkosten: Handlungsoptionen für ein kommunales Wohnungsunternehmen (im Vergleich) 

Die Auswirkungen des Klimawandels betreffen in besonderem Maße auch das Wohnen. Um die ehrgeizigen Klimaschutzziele einzuhalten, müssen daher auch im Sektor Private Haushalte (PHH) weitreichende Maßnahmen ergriffen werden. In Potsdam werden mit dem Gutachten „Masterplan 100% Klimaschutz bis 2050“ Zielpfade aufgezeigt, mit denen eine Reduktion der Treibhausgase um 92% und des Endenergieverbrauchs um 35% möglich sein sollen. Am Ende soll die Landeshauptstadt dadurch fast die Klimaneutralität erreichen. Gerade für Wohnungsunternehmen stellt sich dabei die Frage, wie die Zielvorgaben im Klimaschutz für den Wohnungssektor erreicht werden können, ohne dabei jedoch die Wohnkosten aus dem Blick zu verlieren.

m die geforderte CO2-Reduktion im Gebäudebereich zu erreichen, bestehen für ein Wohnungs-unternehmen grundsätzlich zwei Wege: entweder energetisch sanieren und damit den Endenergiebedarf senken oder den Anteil der Erneuerbaren Energien in der Energieversorgung zu erhöhen. Im Rahmen dieses Projekts analysiert RegioKontext die verschiedenen Möglichkeiten zur Umsetzung der im Masterplan 2030 formulierten Klimaschutzziele Potsdams, insbesondere in Bezug auf Aufwand und Kosten der damit in Zusammenhang stehenden energetischen Sanierung des Wohnungsbestandes der ProPotsdam. Verschiedene Szenarien und Handlungsoptionen werden anhand einer vergleichenden Analyse der Mehrkosten in Bezug auf die Miete in Neubau und Bestand hergeleitet und dargestellt. Es wurden dafür insbesondere verschiedene Kostenvarianten beleuchtet, die sich aus der Umstellung auf „grüne“ Energie in Verbindung mit verschiedenen Sanierungsgraden ergeben. Die Endprodukte waren eine zielgruppenspezifische Aufbereitung der Ergebnisse und Erstellung einer Präsentation.