Wohnraumbedarfsstudie für benachteiligte Gruppen 

Die allgemeine Anspannung von Wohnungsmärkten gerade in Ballungsräumen ist schon seit einigen Jahren ein wichtiges Thema der politischen Debatten. Als besonders betroffene Bevölkerungsgruppen werden häufig Haushalte mit geringem Einkommen hervorgehoben, ältere Menschen und Familien mit mehreren Kindern. Doch es gibt noch weitere Gruppen, die unter aktuellen Bedingungen an den Wohnungsmärkten besondere Schwierigkeiten haben, eine Wohnung zu finden. Menschen, die aus stationären Einrichtungen kommen, mit Behinderungen, psychischen Krankheiten oder als Gewaltopfer, haben neben einem häufig geringen Einkommen mit zusätzlichen Stigmatisierungen oder Benachteiligungen zu leben.

Es gibt in diesem Bereich jedoch wenig belastbare Daten und Zahlen, weswegen die Liga der freien Wohlfahrtspflege in Hessen die RegioKontext GmbH mit einer Wohnraumbedarfsstudie beauftragt hat.

Mithilfe eines fragebogengestützten Erhebungsverfahrens soll ein Beitrag dazu geleistet werden, diese Datenlücke zu schließen, um politischen Forderungen konkretere Angaben über die spezifischen Herausforderungen und Bedarfslagen machen zu können und diese letztendlich in eine verbessert Situation für die betroffenen Bevölkerungsgruppen zu übertragen.